Die private Haftpflichtversicherung ist ein absolutes Muss für jeden. Die Beiträge für diese notwendige Absicherung sind nicht hoch. Die Haftpflichtversicherung greift immer dann, wenn man einem Dritten einen Schaden zufügt. Aus Unkenntnis haben jedoch viele Verbraucher diesen Schutz nicht. Das kann im schlimmsten Fall sehr teuer und sogar existenzbedrohend werden.

Beispiel: Sie haben einen Unfall mit Körperverletzung verursacht. Muss der Unfallgegner mit jahrelangen Folgen kämpfen, so kommen Sie nicht nur für einen hohen Schadenersatz auf, sondern sehen sich Schmerzensgeldforderungen und der Übernahmen von Behandlungskosten ausgesetzt.

In diesen Fällen kommt die private Haftpflichtversicherung zum Einsatz. Sie übernimmt entstehende Kosten für Vermögens- Sach- und Personenschäden im privaten Bereich.
Achten Sie aber auf eine ausreichende Deckung und auch eine Ausfalldeckung, denn diese zahlt immer dann einen Schaden, der Ihnen von einem Dritten zugefügt wurde, der aber keine Versicherung und keine finanziellen Mittel hat, Ihnen den Schaden zu ersetzen.

Angesichts der großen Zahl an Verbrauchern, die keine Privathaftpflicht haben, eine wichtige Ergänzung.

Als Orientierungsgröße gilt: Eine vorhandene Haftpflichtversicherung mit einer Versicherungssumme von 10 Mio. € ist sinnvoll, da gerade im Falle von Personenschäden die Kosten für Reha, Schmerzensgeld und evtl. eine Kompensation des Verdienstes schnelle hohe Summen erreichen.

Leben Sie in einer Partnerschaft unter einem Dach, ohne verheiratet zu sein, so haben Sie die Möglichkeit, Ihren Partner in den Versicherungsvertrag mit einzubeziehen.