Eine Risikolebensversicherung dient der Existenzabsicherung für die Familie im Falle des Todes des Haupternährers. Sie wird daher auch als Hinterbliebenenversicherung bezeichnet.

Insbesondere Familienväter mit kleinen Kindern sollten auf diesen Schutz der Familie auf keinen Fall verzichten. Aber auch Immobilienkäufer sollten bei hohen Krediten eine Risikolebensversicherung abschließen, wenn nicht gewährleistet ist, dass die Hinterbliebenen die Kreditraten allein bewältigen können. In diesem Fall empfiehlt sich eine Restschuldversicherung. Bei dieser verringert sich die Versicherungssummer entsprechend der Rückzahlung.

Vor dem Abschluss einer Risikoabsicherung sollte man mit einem Experten die Versorgungslücke analysieren. Wie hoch diese ist, hängt im wesentlich von Ihren persönlichen Lebensverhältnissen ab. Stellen Sie Ihre Ausgaben Ihren konkreten Einnahmen gegenüber, um so den Bedarf zu ermitteln. Kalkulieren Sie dabei nicht zu knapp!

Als Orientierungsgröße gilt: 80% Ihres mtl. Nettoeinkommens aus Arbeitstätigkeit (mindestens 1.158 €) x (60 Monate + 36 Monate je wirtschaftlich abhängigem Kind) + alle Kredite.