Die KFZ-Haftpflichtversicherung ist in Deutschland eine gesetzliche Verpflichtung. Kein motorisiertes Fahrzeug darf ohne diese Absicherung das öffentliche Straßenverkehrsnetz befahren. Der Abschluss dieser Versicherung ist vor Zulassung eins Fahrzeuges als Nachweis der Zulassungsstelle vorzulegen. Das Führen eines Fahrzeugs ohne gültige Zulassung ist strafbar!

Die Kfz-Haftpflichtversicherung bietet Schutz vor den Ansprüchen Dritter, die der Kraftfahrer verursacht. Diese Absicherung entschädigt die Unfallopfer einschließlich der Mitfahrer des Unfallfahrers bis zur vereinbarten Mindestversicherungssumme.

Die gesetzliche Mindestdeckungssummer beträgt für Personenschäden 2,5 Millionen Euro und für Sachschäden bis 500.000, – Euro. In besonderen Fällen gibt es auch Policen mit unbegrenzter Deckung.

Eigene und selbstverschuldetete Schäden werden von der KFZ-Haftpflicht nicht übernommen. In diesen Fällen ist über den Abschluss einer Teil- oder Vollkaskoabsicherung nachzudenken. Diese sind kein gesetzliches Muss.

Die Teilkasko kann aber Sinn machen und übernimmt folgende Schäden:

  • Wildunfälle
  • Glasbruch
  • Schäden durch Sturm, Hagel, Überschwemmung etc.
  • Diebstahl